Herzlich Willkommen bei der Selbsthilfegruppe Schilddrüsenerkrankungen Königs Wusterhausen.

Wir treffen uns in der Regel jeden dritten Samstag im Monat um 14:00 Uhr bei REKIS, Schulweg 14, 15711 Königs Wusterhausen (zwischen VHS und Krankenhaus).

Kontakt zu REKIS: 03375/523738 

oder rekislds@ewetel.net

Kontakt direkt zu uns über das Kontaktformular

Wir wollen miteinander über unsere Erkrankungen und die daraus entstehenden Probleme reden, Informationen austauschen, uns gegenseitig Mut machen, ...

   

 

Untersuchungen:

Tastuntersuchung der Schilddrüse

Sonografie - Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse

Szintigrafie - bildgebendes Verfahren mit Verabreichung eines radioaktiven Kontrastmittels

Seltener wird eine Feinnadelbiopsie d.h. eine Gewebeentnahme durchgeführt.

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Die wichtigsten Laborwerte sind:

TSH

fT4 (freies Thyroxin)

fT3 (freies Trijodthyronin)

Antikörper

z. B. TPO-AK, TG-AK, TRAK, MAK, ...

Kalzitonin

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Behandlung:

Die Behandlung erfolgt durch die regelmäßige Einnahme von Tabletten (Thyreostatika bzw. Schilddrüsenhormone).

Wenn nötig findet eine Schilddrüsen-OP oder eine Radiojodtherapie statt.

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Autoimmunerkrankungen

Morbus Basedow ( mit endokriner Orbipathie ) oder Autoimmunthyreoiditis ( Hashimoto Thyreoiditis ) sind Erkrankungen, bei denen gegen Zellbestandteile der Schilddrüse gerichtete Antikörper die Schilddrüse antreiben oder zerstören.

Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto)

Die Autoimmunthyreoiditis ist eine Schilddrüsen-Erkrankung, die durch eine Vermehrung von Entzündungszellen in der Schilddrüse charakterisiert ist. Dabei kann die Schilddrüse durch die Ansammlung von Entzündungszellen wachsen, dann spricht man von der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis, auch hypertrophe Autoimmunthyreoiditis genannt. In Deutschland ist die atrophe Autoimmunthyreoiditis wesentlich häufiger. Hierbei führt die Entzündung zu einem Untergang von Schilddrüsenzellen, so dass die Schilddrüse immer kleiner wird und gelegentlich nach längerem Verlauf vollständig verschwindet.

Oft verläuft die Erkrankung unbemerkt über Jahre, insbesondere wenn noch keine oder nur eine milde Schilddrüsen-Unterfunktion besteht.

Morbus Basedow

Der Morbus Basedow trägt seinen Namen nach dem Erstbeschreiber dieser Erkrankung der von 1799 bis 1854 lebte. Herr Dr. Basedow beschrieb die Kombination einer Schilddrüsenvergrößerung, einhergehend mit Herzrasen und hervortretenden Augen. Heute wissen wir, dass der Erkankung eine Fehlsteuerung im Immunsystem zu Grunde liegt, wodurch es zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen kann. Diese bedingt das Herzrasen und auch andere Symptome der Schilddrüsenüberfunktion. Die Augensymptome sind ebenfalls durch eine Fehlregulation im Immunsystem bedingt. Durch die heute besseren diagnostischen Möglichkeiten kann die Diagnose auch gestellt werden, wenn nicht alle Symptome vorliegen.  

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Die Schilddrüse ist eine kleine Hormondrüse, von der viele Menschen nichts wissen. Sie sitzt vor dem Kehlkopf und normalerweise spürt man sie nicht. Obwohl von großer Bedeutung, wird sie erst wahrgenommen, wenn sie mit ihrem rebellischen Verhalten auf sich aufmerksam macht.

Mögliche Beschwerden / Symptome:

  • Müdigkeit

  • Kälteempfindlichkeit

  • Leistungs- und Konzentrationsschwäche

  • Augenveränderungen

  • Depressive Gemütsverfassung

  • Schlaflosigkeit

  • Unfruchtbarkeit

  • Wassereinlagerungen

  • Gewichtsveränderungen

  • Interessenlosigkeit

  • Nervosität

  • Wutanfälle

  • Knoten im Hals

  • Mißempfindungen im Bereich der vorderen Halsregion

  • Druckempfindlichkeit

  • Haarausfall

  • Herzrasen

  • Herzrythmusstörungen

  • Muskelschwäche

  • Brust- und Nackenschmerzen durch Kropfbildung

 

Ernährung

kropffördernde bzw. Jodaufnahme hemmende Nahrungsmittel:

bei Kropf oder "normaler" Unterfunktion nur in geringen Mengen zu empfehlen

bei Autoimmunerkrankungen oder Überfunktion empfehlenswert

Rapsöl, Kohl, Kohlrabi, Kohlrüben, Senf, Rettich, Mais, Limabohnen, Sojabohnen, Bambus, Radieschen, Rote Bete, Grünkohl, Mangold, Salat (da oft nitratbelastet)

Nahrungsmittel mit hohem Jodgehalt:

Bei heißen Knoten, Hashimoto oder Basedow können diese die Symptome verstärken.

Einige Erkrankte müssen sehr jodhaltige Nahrungsmittel konsequent meiden.

Bei Kropf oder "normaler" Unterfunktion sind sie empfehlenswert.

einige Algenarten enthalten in 100g bis zu 2000µg (überschreitet den Wochenbedarf), Schellfisch, Seelachs, Miesmuscheln, Garnelen, Scholle, Kabeljau, jodiertes Speisesalz, Kiwi, Feldsalat, Hering, Thunfisch, Brühwürfel aus Fleisch

Fruchtkonserven, Konfitüren, Belegkirschen enthalten oft das jodhaltige E127.

Bitte beachten Sie:

Fertigprodukte, Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte enthalten je nach Hersteller unterschiedlich hohe Jodmengen.

Nahrungsmittel, die die Bildung von Schilddrüsenhormonen hemmen:

Hirse, Soja, Sojaprodukte

Bei Säuglingen kann eine hauptsächliche Ernährung mit Sojamilch und Sojanahrung zur Kropfbildung führen.

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